Kultur und Freizeit
Zweifelsohne ist das „Lindeneck“ die zentrale Veranstaltungs- und Begegnungsstätte der Gemeinde Eckstedt. Es wurde im Rahmen des Förderprogramms zur Dorferneuerung/Dorfentwicklung des Freistaats Thüringen und mit Hilfe zahlreicher fleißiger Helfer aus dem Ort errichtet. Die feierliche Einweihung fand im Januar 2009 statt. Seither dient das „Lindeneck“ als Location für alle Arten von Veranstaltungen. Egal ob Vereins- oder Firmenfeiern, Weihnachtsfeiern, Sportveranstaltungen, Proben, Seniorenveranstaltungen oder private Feierlichkeiten, das Lindeneck machts möglich und darauf sind die Eckstedter zu Recht stolz.
Der Betrieb eines eigenen Kindergartens ist für die die Gemeinde Eckstedt eine Herzensangelegenheit und gehört zur Tradition unseres Ortes. Bereits 1936 wurde der erste „Erntekindergarten“ gegründet.
Seit 1996 befindet sich der Kindergarten „Sonnenschein“ (Träger: „DRK Kreisverband Sömmerda/Artern e.V.“) in der Florian-Geyer-Str.1. Das große gelbe Kindehaus wird nunmehr seit über 20 Jahren sehr engagiert und erfolgreich von Frau Eickenrodt geleitet und bietet Platz für ca. 40 Kinder im Alter von 1 Jahr bis zum Schuleintritt.
Der Kindergarten unterteilt sich in zwei Bereiche. Im Krippenbereich („Krabbelkäfer“) werden maximal 10 Kinder betreut. Der teiloffene Bereich („Spatzen“), mit 2 Stammgruppen und verschiedenen Funktionsräumen, bietet Platz für bis zu 30 Kinder. Im großzügigen Garten können die Kinder das gruppenübergreifende Spiel genießen und haben zudem viel Platz zum Toben, Klettern und Entdecken. Für das wöchentliche Sportangebot wird das Gemeindehaus „Lindeneck“ genutzt.
Durch insgesamt 6 pädagogische Fachkräfte werden die Kinder durch den abwechslungsreichen Kitaaltag geführt. Dabei werden gezielt Angebote unterbreitet und vielfältige, kindgerechte Projekte umgesetzt.
Der Karl Marx Platz
Im Ortskern von Eckstedt befindet sich der Karl-Marx-Platz. Die kleine Parkanlage mit dem liebevoll sanierten Brunnen und den Sitzgelegenheiten lädt zum Verweilen ein. Und wer dabei hungrig wird, holt sich einfach schnell ein Brötchen in der „Landbäckerei Friedrich“.
Die Eckstedter schätzen diesen Platz, insbesondere durch das jährlich stattfindende „Maibaum setzen“, sehr.
Der Sport- und Freizeitbereich
Am Rande des Schlossparks und angrenzend an der Gramme befindet sich der Eckstedter Sportplatz. Dank der tatkräftigen Unterstützung der Einwohner entstand mit Hilfe von Pferdegespannen und Manneskraft bereits im Jahr 1952 der erste Sportplatz mit Aschenbahn in Eckstedt.
Über 60 Jahre später, im Jahr 2018, wurde der Sportplatz im Rahmen des Förderprogramms zur Dorferneuerung/Dorfentwicklung für „Spiel und Freizeitflächen“, saniert und umgebaut. Durch umfangreiche Baumpflegemaßnahmen, Begrünung der Aschenbahn, sowie der Erneuerung der Laufbahn und des Geländers, ist der Sportplatz heute ein attraktiver Austragungsort für spannende Fußballduelle des ortansässigen Fußballvereins „SG Traktor Eckstedt“.
Ebenfalls im Rahmen der Dorferneuerung entstanden weitere Spiel- und Freizeitflächen rund um den Sportplatz. So findet man beispielsweise einen Trimm-Dich-Pfad, einen Volleyballplatz und eine Streetball-Anlage in unmittelbarer Umgebung des Sportplatzes.
Auch an die Kleinsten wurde selbstverständlich gedacht. So entstand zusätzlich ein liebevoll gestalteter und abwechslungsreicher Spielplatz neben dem Sportplatz. Egal ob schaukeln, rutschen, klettern, im Sand spielen oder einfach nur gemeinsame Zeit genießen. Der Spielplatz ist inzwischen ein beliebter Treffpunkt für Familien.
Die heimatstube
Mit großem Engagement, liebevoller Kleinarbeit und viel Eigeninitiative hat der Heimat- und Kirmesverein die Heimatstube in der ehemaligen Gemeindeverwaltung hergerichtet. Einige Räume sind als Museum zu bestaunen. Die Führungen durch das Museum werden vom Verein selbst durchgeführt.
Im Dachgeschoss befindet sich zudem ein Gemeinschaftsraum. Hier finden zahlreiche Veranstaltungen, wie Themenabende oder Handarbeitsabende, statt.
Beim jährlichen Dreschfest und beim Tag der offenen Tür lädt der Heimat- und Kirmesverein zum gemütlichen Beisammensein ein.
Die Kirche
Die evangelisch-lutherische „St. Stephanuskirche“ wurde von 1740 bis 1744 erbaut und ist angesichts des achteckigen Rundbaus des Kirchenschiffs mit der ovalen Kuppel eine echte Besonderheit. Aufgrund ihrer hervorragenden Akustik und der außergewöhnlichen Architektur im Zopfstil, ist die Kirche auch außerhalb der Grenzen Thüringens bekannt.
Bei dem „Knopffest“ im Jahr 2002 wurde die Kirche mit einer neuen Kugel geschmückt. Die Sanierung der Läutanlage und des Kirchturms erfolgte anschließend im Jahr 2006.
Der Friedhof
Der Friedhof in der Gemeinde Eckstedt ist sowohl ein kommunaler als auch kirchlicher Friedhof, der über die Verwaltungsgemeinschaft Gramme-Vippach verwaltet wird.
Das Gelände befindet sich am Ollendorfer Weg und ist (rollstuhlgerecht) barrierefrei zugänglich, sowohl der Eingang als auch die Parkplätze.
Der Friedhof ist durchgehend (24 Stunden) geöffnet.
Die Trauerhalle / Aussegnungshalle
Ein umfangreiches Projekt der Dorferneuerung war im Jahr 2017 die Neuerrichtung der Aussegnungshalle auf dem Eckstedter Friedhof. Hierzu wurden Fördermittel für einen Ersatzneubau der alten Trauerhalle bewilligt. Der Altbau wurde abgerissen und durch einen attraktiven Neubau, der architektonisch an den Kirchenbau angepasst wurde, ersetzt. Auch das Umfeld auf dem Friedhof wurde ansprechend gestaltet und die seit Jahren nicht mehr umsorgten Gräber, deren Verträge schon seit langer Zeit ausgelaufen waren, beseitigt. Nun finden in ansprechendem Ambiente Trauerfeiern und Gedenkveranstaltungen statt.
Als weitere Maßnahme wurde um die große Linde an der Trauerhalle eine ansprechende Rundbank zum Verweilen hergestellt.
Das Kreitergrab
1878 erwarb Franz Kreiter das Gutsgelände und begann mit dem Bau des heute noch vorhandenen Gutsgebäudes („Schlösschen“ genannt), welches 1883 fertiggestellt wurde. Mit einer Änderung der Friedhofssatzung 2017 wurde das sogenannte „Kreiter“-Grab, also die Grabstätte des Guts-/Schlossbesitzers Franz Kreiter, aufgrund seiner historischen Bedeutung für Eckstedt als Ehrengrabstätte gewürdigt und soll somit erhalten bleiben.